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Cosvalley auf der EpicCon 2016

Vom 9. bis 11. Dezember diesen Jahres fand auf dem Frankfurter Messegelände die erste EpicCon diesen Jahres statt und unser Cosvalley Team war natürlich mitten drin. Wir haben Bilder gemacht, Leute befragt und uns eine Menge angesehen. Unsere Bloggerinnen Doomfairy und Anonchi haben, mit der fotografischen Unterstützung von CM Snapture, alle Informationen für euch zusammengetragen! Es gibt eine Menge zu sehen und zu lesen, das ganze Cosvalley Team wünscht euch viel Spaß mit dem Event Bericht der EpicCon!

P.S.: diesmal haben wir für euch auch ein Gruppenbild inkl. Aaron unserem Obertierchen!

Wegbeschreibung

Wo findet das ganze denn statt?

Die EpicCon findet auf dem Gelände der Frankfurter Messe statt. Einigen ist das Gelände sicherlich schon von der Frankfurter Buchmesse bekannt, nur war das Gelände ein wenig eingeschränkt. Im Rahmen der EpicCon war nur Halle 3 zugänglich und belebt. Wegweiser waren auf dem Messegelände soweit verteilt, das man selbst von der anderen Seite (S-Bahn Station) aus direkt den Weg über das Messegelände zur Halle fand.

Für viele schien es problematisch zu sein den Weg zu finden, auf dem Weg um das Gebäude herum (unser Team hatte einige Treffpunkt-Probleme) fanden sich immer wieder suchende Menschen, die nach dem Eingang gefragt haben. Trotzdem war es für ein kleines Event auf so einem großen Gelände sehr gut ausgeschildert. Auch die Angst ‚ich finde keinen Parkplatz‘ war unbegründet. Das Rebstockparkhaus hatte zwar geschlossen, aber das Skyline Plaza gegenüber bot mit seinen 2400 Parkplätzen genügend Platz bei einer maximalen Parkgebühr von ca. 15 Euro am Tag.

Auf insgesamt 2 Ebenen erstreckte sich das Gelände, im Untergeschoss waren die Händler und das Bühnenprogramm zu finden und im Obergeschoss die Workshop Räume.

Pro

  • Die meisten fanden den Weg auf Anhieb, alles war gut ausgeschildert für das erste Mal
  • Die Con war wirklich sehr bequem mit der U-Bahn und zu Fuß über das Skyline Plaza zu erreichen
  • Es gab überall Flyer auf denen das Programm wunderbar übersichtlich gedruckt war, sowie einen Lageplan der kompletten Halle

Contra

  • Der Weg zu den verschiedenen Workshops war etwas schlecht ausgeschildert. Könnte man für das nächste Mal sicher noch verbessern.

Tickets, Kontrolle und Personal

So leicht kommt man auf die Epic Con

Wer bei der Gamescom war, der weiß: Kontrollen gehen auch anders. Umso erfreulicher war es für Cosplayer, dass sie nicht bis auf die Unterwäsche in ihren Koffern durchleuchtet wurden. Kontrollen fanden so intensiv statt, wie notwendig, so schnell wie es ging und so sachlich, das man sich sicher fühlte. Es war genau die richtige Mischung.

Auch beim Waffencheck wurde nach Materialien gefragt, man wurde verstanden und die Waffen wurden behutsam untersucht. Eine Kennzeichnung gab es nicht, aber man war hinter her, das auch im Interesse des Cosplayers nichts an der Waffe passierte. Unserer Anonchi wurde zum Beispiel geraten, dass Öffnungen von ihrem Stab abgeklebt werden sollten, damit die LEDs nicht herausfallen (die Hörner zum Abdecken wurden ebenfalls gecheckt) aber auch andere Cosplayer berichten nur gutes vom Waffencheck.

Der Einlass war durch ein Stempelsystem sehr schnell, da die Tickets jedoch nicht abgescannt wurden, war es auch möglich diese wiederzuverwenden. Manche Besucher wurden auch gesehen, wie sie die etwas lasche Absperrung einfach umgangen und sich auf das Gelände geschlichen haben. Darauf wurde am nächsten Tag mit mehr Sicherheitspersonal und einer entfernteren Absperrung (bei der man sieht, wenn sich jemand dieser nähert) reagiert.

Pro:

  • Geschultes Personal an den Eingängen!
  • Es gab mehrere Warteschlangen beim Einlass und mitten auf dem Weg gab es auch noch einen Waffencheck, was als sehr praktisch empfunden wurde. Man musste sich nicht die Beine in den Boden stehen und wurde zügig durchgelassen. Man bekam keine Bändchen sondern Stempel auf die Hand. Dabei haben die Kontrolleure berücksichtigt, wo genau man seinen Stempel hin haben möchte – einfach auf die Stelle gezeigt die man gerne gekennzeichnet haben möchte. So hatte man nichts an sich, was man später mit Photoshop hätte wegretuschieren müssen.
  • Der Bereich für den Einlass war ziemlich groß, sodass sich auch nichts stauen konnte, da man überall in die Halle gelangte

Contra:

  • Geduldete Waffen wurden scheinbar nicht markiert (manche Markierungen, von anderen Conventions, waren zu sehen) und Markierungen sollten bei Großveranstaltungen schon durchgeführt werden
  • Tickets konnten einfach wiederverwendet werden (der Veranstalter schien aber auch nicht unbedingt daran interessiert, dass Eintrittskarten verkauft wurden, da im Vorfeld auch viele verschenkt wurden)

Halle

Alles was ein Convention Gänger begehrt

Die Halle bot viel Platz und die Gänge waren sehr breit gehalten. Im Gespräch mit einer Händlerin erfuhren wir, dass einige Händler abgesagt haben und deswegen wohl zusätzlich Platz zustande kam; aber jeder Cosplayer liebte den Platz zwischen den Ständen. Man konnte stehen bleiben und mit Leuten reden ohne das man im Weg stand. Ein Punkt der von vielen sehr positiv aufgenommen wurde. Sätze, die man hörte, waren oftmals: „Die Con hat Potential, ich freue mich aufs nächste Jahr“.

Die Bühnen waren in den Ecken der Halle verteilt, um somit die maximale Reichweite zwischen den Bühnen zu erreichen, was trotzdem sehr schlecht für die Qualität des Tons war. Wem es zu laut wurde, stand jederzeit die Möglichkeit über eine der Längsseiten der Halle ins Freie zu gelangen zur Verfügung. Der Vorplatz der Halle bot genügend Fläche für Shootings und durch die verhältnismäßig kleine Con hatte man nahezu freie Wahl bei den Shootingplätzen.

Pro

  • Die Halle bot ausreichend Platz für alle Bereiche, eine logistische Meisterleistung
  • Es gab genügend Sitzmöglichkeiten für die Gäste. Eine wahre Wohltat 😉 Auch gab es eine Fotoecke und überall standen Helfer zur Verfügung, die man nach dem Weg fragen konnte
  • Man gelangte super leicht nach draußen, auf den großen Vorplatz, wo man toll shooten konnte!
  • Ausreichend Platz trotz der vielen Stände, man wurde nicht erdrückt oder ähnliches

Contra

  • Die Halle war sehr lieblos gestaltet, das könnte man für nächstes Jahr sicher noch verbessern. Etwas mehr Deko, evtl. einen Teppichboden etc.
  • Die Bereiche sollten mehr abgegrenzt werden. Die Showbühne könnte man evtl. in einen andere Bereich verlegen, da die laute Geräuschkulisse des Cosplaycontest und des Vormittagsprogrammes doch manchmal etwas störend war

Angebote und Gäste

Volles Programm

Im Vorfeld gab es schon viel negative Kritik, da bereits zur Ankündigung der EpicCon Stargäste angekündigt wurden, die auf ihren eigenen Seiten die EpicCon nicht einmal erwähnten. Auch einige Wochen vor de EpicCon waren Berichte von Cosplayern zu lesen, die angekündigt wurden, aber gar nicht eingeladen wurden (oder abgelehnt haben). In wie fern diese Berichte der Wahrheit entsprechen ist nicht überprüfbar, aber es kam immer wieder die Frage auf: kommen die Stargäste wirklich? Und ja sie kamen!

Durch den ausreichenden Platz der doch noch kleinen Con und des Angebots wurden besonders Cosplayer angelockt und Cosplay-Stargäste eingeladen. Dies führte dazu, das viele Cosplayer noch immer mit Selfies von sich und ihrem Idol im Social Media Bereich schwärmen, da sowohl die Zeit als auch der Platz reichte, um sich ausgiebig auszutauschen.

Das reichhaltige Programm bot für alle interessierten Gäste eine große Auswahl. Neben den bekannten Workshops im Cosplaybereich wurden auch Workshops mit dem Schwerpunkt Japan angeboten und es gab Vorführungen von örtlichen japanischen/fernöstlichen Kampfsportarten. Für Speisen, die nicht Currywurst oder Pommes hießen, war ebenfalls gesorgt.

Pro

  • Es gab zahllose Angebote für die Gäste! Vom Cosplaycontest bis zum Sushi Workshop war alles dabei. Man konnte sogar Rodeo reiten, auf einer sehr großen Fläche Lasertag spielen und eine Hüpfburg gab es auch
  • Es waren nicht nur die üblichen Merchstände vertreten mit Plüschtieren, Tassen und Shirts: Vereinzelt gab es auch Larp-Stände die tolle Sachen angeboten haben. Cosplayflex und Nintendo waren ebenfalls vertreten
  • Die Stände waren sehr gut aufgeteilt. Alles war gemischt, es gab tolle Lebensmittel-, Merchs- und Cosplaystände. Was vielen Cosplayern besonders gefallen hat, war die große Auswahl an Perücken und Plüschis sowie Lebensmitteln
  • Die bekannten Gäste sind erschienen und es war unglaublich wie nah man seinen Idolen sein konnte! Von Yaya Han bis Kamui Cosplay, alle waren sie in einer Reihe mit ihren Ständen. Ein unglaubliches Erlebnis eine so internationale Cosplaygemeinde um sich zu haben – von USA bis Russland, über Finnland und Ungarn. Man konnte mit jedem reden, sie waren unglaublich entspannt und geduldig mit ihren Fans.
  • Die Angebote betreffend und die Gäste kann die EpicCon sich auf die Schulter klopfen. Selten finden man so eine große Auswahl auf einer Con. Es war wirklich für jeden etwas dabei, auch an die Kinder wurde gedacht.
  • Die Workshops der einzelnen Gäste sind insgesamt gut bei der Community angekommen. Es haben viele Cosplayer von den Räumlichkeiten geschwärmt, auch wenn ab und an durchaus Kritik an den Räumen geäußert wurden
  • Die Moderatoren auf der Bühne waren sehr herzlich und unterhaltsam
  • Der Wartebereich für den Cosplaycontest war passabel, die Bühne an sich war sehr gut aufgebaut, mit tollen Effekten und Scheinwerfern und jemandem der die Technik auch bedienen kann!
  • Den Cosplaycontest als solches kam sehr gut bei den Zuschauern an, es gab viele Kategorien (lustiges Cosplay, bestes weibliches/männliches Cosplay, bestes Partnercosplay….)

Kontra

  • Die Stände der Ehrengäste hätte man auch etwas liebevoller gestalten können. Sie hatten alle ihre Tische mit einer schlichten weißen Wand und ihren Bannern. Auch für den Cosplaycontest hätte man sich für die hochkarätige Jury ein passendes Podest gewünscht anstatt einfache Bierzeltbänke
  • Den Gaming-Bereich könnte man liebevoller gestalten. Hier waren auch nur ein paar PCs auf Festbänken und Tischen aufgestellt – alles stand etwas verloren in der Halle herum
  • Generell sollte die EpicCon ihren Fokus auf die Gestaltung der Halle legen. Es war alles wirklich noch sehr lieblos und steril weiß. Aber das Feedback kam von vielen Seiten bereits und wurde unseres Wissens nach auch an die Veranstalter schon herangetragen, daher kann man vom nächsten Jahr mehr erwarten.
  • Das Essen war ziemlich teuer, dafür sehr lecker und die Tische waren hübsch dekoriert! Die Leute, die das Essen gemacht haben, schienen jedoch nicht ausreichend darin geschult.
  • Ausladende Cosplays hatten beim Cosplaycontest Probleme, eine breitere Treppe ist auch hier, wie bei vielen Wettbewerben, ratsam.

Fazit

Das letzte Wort zum Sonn- äh Freitag

Die EpicCon bildet einen gelungen Schluss für ein Cosplayjahr. Wir und viele andere Cosplayer wünschen sich sehr, dass diese Convention sich etablieren kann und auch in Zukunft mit ihren Angeboten punktet. Sobald die Con mehr Gäste anzieht (und das wird sie definitiv!) hoffen wir sehr, dass der Veranstalter sich eine Möglichkeit überlegt, wie das tolle Ambiente trotz so vieler Menschen beizubehalten ist. Wir sind sehr gespannt auf die EpicCon 2017 und freuen uns darauf!

Über Cosvalley

Unser Cosplayblog ist ein kostenfreies und communitybasiertes Projekt von Cosvalley. :) Bei uns steht die Community im Mittelpunkt und das versuchen wir auch über diesen Blog zu vermitteln!

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