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Worbla – Ausbessern von Fehlern

Und da bin ich wieder! Die letzten Tage waren ein wenig holprig, aber nun geht es wieder weiter 😉

Heute geht es um einen kleines aber feines Thema: Ausbessern von Fehlern bei der Nutzung von Worbla.

Das Problem

Fehler? Ich mach keine Fehler.... nie... ganz sicher...

Diesen Satz kennt sicherlich jeder, das ist die eigene Überzeugung, wenn man mit einem Projekt startet. Man plant alles genau, bis auf den Millimeter! Und dann passiert es, man hat sich verschĂ€tzt oder verrechnet.

Aber was nun? Damit leben, das man es (sorry fĂŒr den Ausdruck) verkackt hat? Niemals!

Heute bringe ich euch ein Beispiel von mir selber mit. Ich habe nĂ€mlich (mal wieder) Mist gebaut und ihr dĂŒrft daraus lernen 🙂

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Hier geht es schlicht und ergreifend darum an einen Stab/Griff etwas drumherum zu legen. Man kennt es ja bei vielen Waffen so, das hier Erhebungen existieren, die man gerne modellieren möchte.

Also was macht man? Man schneidet sich ein StĂŒck Moosgummi zurecht und achtet darauf, das es wirklich haargenau um den Stab/Griff passt. Doch diese Freude wĂ€hrt leider nicht ewig….

Denn was habe ich in meinem mathematischen Traumland vergessen? Ahnt es schon wer?

! Die Dicke des Worbla sorgt dafĂŒr, das der Umfang lĂ€nger wird !

So oft habe ich es in meinen EintrĂ€gen schon erwĂ€hnt und trotzdem… ich habe es mal wieder vermasselt. Ist es euch vielleicht auch schon so ergangen? Ein paar Millimeter fehlen zum GlĂŒck und das folgende kommt euch nur allzu bekannt vor?

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Die Lösung

Heulen oder Arbeit investieren?

Ich fĂŒr meinen Teil gebe ungerne auf. Ich probiere alles, was mir in die Finger kommt. In diesem Fall ist es sehr einfach: mehr Worbla.

Okay, das hört sich jetzt ein wenig ĂŒbertrieben an, ihr sollt natĂŒrlich trotzdem in kleinen Dimensionen denken. Eine RĂŒstung ausbessern ist wohl gemerkt genau dasselbe Thema 😉

Ihr braucht also ein StĂŒck Worbla, das ungefĂ€hr die GrĂ¶ĂŸe der entstellten FlĂ€che hat, um damit das ganze etwas aufzufĂŒllen

Nun ist der erste Schock erst einmal ĂŒberwunden, es sieht schon mal nicht mehr wie „Oh mein Gott, ich habs verkackt!“ aus. Was durchaus ein gutes Zeichen ist.

Jetzt mĂŒsst ihr vorsichtig die KantenĂŒbergĂ€nge glĂ€tten, damit jegliche Erinnerungen an den Schlamassel vergessen sind.

Das Ergebnis

Aus Fehlern lernen... ja natĂŒrlich tue ich das... nicht...

Ich habe meinen Übergang geglĂ€ttet und bin nun zufrieden mit dem Ergebnis! Nun kann ich voller Elan weiter arbeiten und die nĂ€chsten Teile (die ich bereits zugeschnitten hatte) ebenfalls anpassen gehen.

Die Dauer fĂŒr die Anpassung von so einem Teil betrĂ€gt ca 15 Minuten. Es ist ein wenig fummelig, aber mit Geduld spart man sich den Ärger bei der Grundierung spĂ€ter.

Also versucht doch einfach schon beim Modellieren kleine Feinheiten auszubessern. Das wird euch bei den spÀteren Schritten das Leben einfacher machen! Und wie ihr seht ist das gar nicht mal so schwer.

Oder noch viel besser: lernt aus meinem Fehler und berechnet gleich einige Millimeter dazu 😉

So viel zu heute – Mitleid fĂŒr meine Dusseligkeit und Fragen könnt ihr an gewohnter Stelle unter Anonchis Cosplay auf Facebook dalassen!

Eure Anonchi

Über Anonchi

Anonchi
Seit 2013 cosplaye und blogge ich. Ich probiere immer wieder gerne neue Materialien und Möglichkeiten aus und teile sie mit der Community. Cosplays mĂŒssen fĂŒr mich eine Herausforderung darstellen, an denen ich immer weiter wachsen kann!

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