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Die Cosplaywerkstatt – Teil 1 Planen, planen, planen

Hallöchen 🙂
Eigentlich sollte es ja diesmal bei mir um die Anbringung von Rüstung gehen, aber eine Freundin hat mich dazu gebracht Love Love! zu schauen und das war prinzipiell eine ganz schlechte Idee, weil ich alle anderen Cosplay Pläne über den Haufen geworfen hab und nun an einer Gruppe teilnehme.
Dafür habe ich mir das folgende Cosplay hier ausgesucht. 🙂

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Da ich in der Gruppe mit die einzige bin, die das Cosplay selber machen wird, ist die Aufgabe besonders schwierig, da ich das Cosplay etwa so gestalten muss, dass es mit dem Rest der Gruppe zusammen passt. Würde ich auf einmal ja anderen Stoff verwenden würde ich ziemlich dumm aussehen 😀

Mit diesem Blog starte ich dann nun eine Reihe wie ein komplettes Cosplay entsteht – von der Planung bis zur Con 🙂

Da ich nie abwarten kann, hab ich natürlich schon angefangen mit allem.

Bevor ich mit allem anfang, mache ich mir erstmal eine grobe Idee, was ich alles brauche.

Da ich mit dem Kleid anfangen möchte, brauche ich natürlich erstmal Stoff. Dafür bin ich zum lokalen Stoffladen gefahren und habe ihn quasi leer gekauft 😀

Neben dem ultra wichtigen super hoch spannenden Cosplaystuff (siehe links) habe ich natürlich wie immer viel zu viel gekauft (siehe rechts :D).

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Entschieden habe ich mich für weißen Lackstoff für das Kleid, schwarzen Jersey für den Brustteil, weißes Futter und eine Art weißen Stretchstoff den ich für den Unterrock nehmen will, da der nicht fusselt und ich problemlos den weißen Stoff blumenförmig schneiden kann ohne dass ich ihn versäubern muss.

Außerdem noch blaues Satinband für den Rock, passendes Garn und neue Nadeln, damit die Stiche im Lack nicht so sichtbar sind. Diese Nadeln nennen sich Microtex Nadeln und sind extra für beschichtete Stoffe.

Außerdem habe ich noch schwarzes Band für den Bauchteil und momentan bin ich in einer halben Existenskrise da mein schwarzes Garn leer ist (nein, ich weiß auch nicht wie das passieren konnte, man hat eigentlich immer genug weiß und schwarz da :D).

Im Hintergrund sieht man noch schwarzen Baumwollstoff aus der Grabbelkiste, der ganze Stoff (der liegt doppelt) hat mich 4 Euro gekostet. Da ich kein gutes Schnittmuster gefunden hatte, schneide ich quasi so lang an einer Version rum, bis mir alles passt und trag das dann auf Schnittmusterpapier auf. Da müsst ihr aber dringend drauf achten, dass der Teststoff die selbe Elastizität hat wie euer eigentlicher Stoff. Wenn ihr Lackstoff habt und auf einmal Jersey zum Testen benutzt, klappt das nicht sonderlich gut.

Als erstes habe ich also grobe Formen mit Nahtzugabe auf den Teststoff gezeichnet und ausgeschnitten. Schnittmuster mache ich generell immer mit einem Geodreieck. Das hält den Stoff straff, man kriegt immer grade Linien, es fixiert Schnittmuster und Nahtzugaben kann man auch mega leicht einzeichnen!

Da der Stoff doppelt liegt, zeichne ich einfach alles einmal auf und schneide dann aus.

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Danach näh ich alles zusammen, wie es sein soll und schau ob alles passt.

Wenn es das nicht tut, schnibbel ich so lange am Muster rum, bis es das tut. Hier ist das besonders einfach, da der Brustteil ja noch einfach vernachlässigt wird!

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Wenn alles passt, dann trenn ich die Muster wieder auf und Übertrag alles auf Papier (hier habe ich Schnittmusterpapier, aber normales Zeitungspapier tuts auch.)

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Wenn alles fertig ausgeschnitten ist, dann übertrage ich das ganze auf meinen Stoff (hier auf beide Stoffe, ich hab ja noch das Futter!) und schneide alles aus 🙂

Ich trage (ganze wichtig!) auch hier die Nahtzugabe ein (bei mir so 1.5 cm auf jeder Seite) und markiere mir zusätzlich noch, welche Seiten aufeinander passen.

Danach näh ich alles zusammen.

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Da der Futterstoff ziemlich stark franst, habe ich mich hier für einen Overlock Stich entschieden. Da man den im Endeffekt eh nicht sieht, war mir da das schwarz auch recht egal, da das Garnwechseln bei der Maschine der Horror überhaupt ist.

Wenn alles vernäht ist, schaue ich nochmal, obs gut anliegt, bevor ich dann den Reißverschluss einnähe.

Das kommt dann aber im nächsten Eintrag, zusammen mit den Applikationen auf dem Körperpart 🙂

Bis dahin, (bis dahin hype ich mich hoffentlich nicht zu Tode, ich muss ja immer alles auf einmal machen :D)
Eure Revi <3

Über Revontulet Cosplay

Revontulet Cosplay
Mein erstes Cosplay habe ich 2013 angefertigt, jedoch lagen zwischen den einzelnen Cosplays meist recht viele Monate Pause. Ich versuche mich ständig zu verbessern und werde euch natürlich an den Pannen und Erfolgen meines Cosplayabenteuers teilhaben lassen!

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